Halte Fest
Geben Sie ein Stichwort ein:
erweiterte Suche

Hebr. 12,1-11: Die Zucht zum Nutzen

Halte fest Jahrgang 1977 - Seite: 213 - Verfasser: Aus dem Arabischen

«Wenn wir uns selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, auf dass wir nicht mit der Welt verurteilt werden» (1.Kor. 11,31.32).

Das Selbstgericht ist eine der wichtigsten Übungen im geistlichen Leben jedes Kindes Gottes. Dabei geht es nicht einfach um die Verurteilung unserer Wege und Gewohnheiten. Es handelt sich nicht bloss um das Bekenntnis unserer Fehltritte, damit die Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, wiederhergestellt werden kann. Es geht um die Verurteilung von uns selbst, unseres eigenen Herzens, aus dem diese bösen Dinge kommen. Wir müssen uns selbst richten, unsere Neigungen, unsere Nachlässigkeit, kurz alles in uns, was mit Gott und seiner Heiligkeit unvereinbar ist.

Der Heilige Geist, der in jedem Gläubigen wohnt, ist bemüht, dieses Selbstgericht in uns zu bewirken. Verhalten wir uns aber gleichgültig gegenüber diesen Bemühungen und unterlassen wir dieses Selbstgericht, dann muss Gott uns züchtigen, um zu seinem Ziel zu kommen. Denk an die Wege Gottes mit Hiob!

Gottes Wort beschreibt drei verschiedene Reaktionen auf die Züchtigung des Herrn:

  • Wir können sie gering achten (Vers 5). Dabei betrachten wir das, was uns widerfährt, als etwas ganz Normales, das jedem Menschen passieren könnte. Wir sehen also nicht die Hand des Herrn in dem, was uns begegnet.
  • Anderseits sollten wir durch die Züchtigung nicht ermatten (Vers 5). Wie leicht wird uns die Zucht des Herrn zu einer unerträglichen Last. Wir glauben, über unser Vermögen geprüft zu werden und es nicht mehr ertragen zu können. Aber wir haben das Herz des Vaters aus dem Auge verloren. Wir verstehen das Ziel der Gnade mit uns nicht mehr: Er züchtigt doch «zum Nutzen, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden» (Vers 10).
  • Wir können durch die Züchtigung geübt werden und erkennen dadurch das Ziel des Herrn mit uns. Nur auf diesem Weg wird uns ihre friedsame Frucht der Gerechtigkeit zuteil. Lasst uns die Züchtigung des Herrn in dieser Weise annehmen und nicht vergessen, dass jeder Schlag seiner Rute ein Beweis seiner Liebe ist. «Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er geisselt aber jeden Sohn, den er aufnimmt» (Vers 6).
Dieser Artikel wurde bisher noch nicht bewertet.
  

Buchtipp

halte fest CD

 

 

Alle 45 Jahrgänge von 1958-2002 auf einer CD mit Suchprogramm für die komfortable Volltextsuche auf dem Computer

 

halte fest Abo

 

Abonnieren Sie «halte fest». So erhalten Sie alle zwei Monate das aktuelle Heft per Post zugestellt.

 


Letzte Änderung am 27.03.2010.