Das Abendmahl des Herrn
Halte fest Jahrgang 1992 - Seite: 287 - Verfasser: M. Graf
Hätten wir nur die geschichtlichen Berichte über die Einsetzung des Gedächtnismahles des Herrn, wüssten wir nicht sicher, ob diese Anordnung des Herrn auch für uns, die Gläubigen aus den Nationen, Gültigkeit habe. Die Ausführungen, die der Heilige Geist uns durch den Apostel Paulus in 1.Korinther 11 gibt, beheben aber jede Unsicherheit. Alle Erlösten sind aufgerufen, dem Wunsch ihres Herrn: «Dies tut zu meinem Gedächtnis», zu entsprechen.
In den Versen 23-26 werden vier wichtige Wahrheiten in Verbindung mit dem Abendmahl des Herrn vorgestellt:
- Es ist ein Gedächtnis an seine Person, an Ihn, der die Herrlichkeit des Himmels verliess, Mensch wurde und zuletzt als das Lamm Gottes für uns starb.
- Es ist eine Erinnerung an sein Werk auf Golgatha. Dort hat Er seinen Leib für uns gegeben, hat unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen. Dort wurde Er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in Ihm.
- Durch die Feier des Abendmahls verkündigen wir seinen Tod in einer Welt, die Ihn umgebracht hat.
- Mit dem Abendmahl steht die Erwartung der Wiederkunft des Herrn Jesus in enger Verbindung. Einmal werden wir es zum letztenmal feiern. Im Himmel benötigen wir kein Gedächtnismahl mehr. Da werden wir Ihn von Angesicht zu Angesicht sehen.