Gottes Gedanken zur Stellung von Mann und Frau
Halte fest Jahrgang 1981 - Seite: 169 - Verfasser: zusammengestellt von M. G.
Die Umgebung, in der wir als gläubige Christen leben, entfernt sich in ihren Ansichten und in ihrem Verhalten immer mehr von den Grundsätzen Gottes, wie wir sie in seinem Wort finden. Da die Beeinflussung der Gläubigen von dieser Seite gar nicht so unbedeutend ist, stehen auch wir in Gefahr, den biblischen Boden unter den Füssen zu verlieren. Möchten wir uns deshalb immer wieder am Wort Gottes orientieren! Es ist das einzige, das sich in unserer Welt nicht verändert, und worauf wir uns mit vollem Vertrauen stützen können.
Wenn auf den folgenden Seiten öfters von äusserlichen Dingen die Rede ist, die sich als praktische Folge unserer Stellung als Männer und Frauen ergeben, dann wollen wir von Anfang an zwei wichtige Punkte festhalten:
- Die unterschiedliche Stellung von Mann und Frau ist ein Teil der göttlichen Schöpfungsordnung und gehört deshalb zu dieser Erde. Sie wirkt sich auf die Ehe, die Familie, die Gesellschaft im Allgemeinen und die praktische Verwirklichung der Versammlung, z.B. auf das örtliche Zeugnis, aus. Diese Ordnung beeinflusst aber unsere Stellung in Christus, als Glieder der himmlischen Familie oder als Himmelsbürger, in keiner Weise (Gal. 3,26-28; Kol. 3,11).
- Man hört manchmal den Einwand, äusserliche Dinge seien von untergeordneter Bedeutung, und begründet ihn mit einer aus dem Zusammenhang genommenen Stelle des Alten Testamentes (1.Sam. 16,7). Nun schreibt der Apostel Paulus aber in 1.Korinther 11,1: «Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich Christi.» Dieser Vers ist sowohl eine Zusammenfassung der Schlussverse des 10. Kapitels als auch eine Überschrift zum 11., in dem sehr viel über äussere Dinge gesagt wird. In Kapitel 10,31-33 zeigt der Apostel, dass sein Handeln in äusserlichen Dingen, wie Essen und Trinken etc., von zwei Beweggründen geleitet war:
1. Er tat alles zur Verherrlichung Gottes.
2. Er wollte den andern nicht zum Anstoss sein, sondern ihr Wohl suchen.
Christus war darin sein grosses Vorbild, Ihn ahmte er nach. Die Korinther und auch wir sollten in diesem Sinn Nachahmer des Apostels sein. Die Nachfolge des Herrn Jesus ist also nicht nur eine innere Angelegenheit des Herzens, sie kommt auch in äusserlichen Dingen zum Ausdruck.
Die heutige allgemeine Strömung in der Welt...
Bevor wir auf Einzelheiten des Abweichens vom Wort Gottes eingehen, ist es nötig, die allgemeine Tendenz in der Welt und was dahintersteht, zu erkennen. Die christlichen Länder des Westens sind heute von einer starken antichristlichen Strömung geprägt, wie wir sie in 2.Timotheus 3,1-9 beschrieben finden. Es wird offen gesagt, dass das alte System (eigentlich das von der Bibel geprägte Christentum, das sich in den meisten Grundgesetzen der europäischen Staaten widerspiegelte) versagt habe. Nun will man etwas Neues schaffen, eine neue Ordnung der Dinge einführen, wobei auch der Mensch «neu» werden muss. Die vielen abgeänderten Gesetze, die das Zusammenleben der Menschen regeln sollen, zeigen, wie weit man schon gekommen ist
...und ihre Folgen
Bevor wir einige Dinge, die eine Folge des Abweichens von den Grundsätzen des Wortes Gottes sind, mit Namen nennen, müssen wir wohl die Frage beantworten: Warum hat das Christentum versagt? Oh, es liegt nicht an der Ordnung Gottes - sie ist absolut vollkommen - sondern an uns Menschen. Die bekennende Kirche hat schon früh in ihrer Verantwortung versagt. Sie hat ihre himmlische Berufung und den Platz der Absonderung aufgegeben und sich mit Ungläubigen vermischt. Das führte so weit, dass sich die westliche Welt mit einem äusserlichen Bekenntnis zum Christentum begnügte. Bei der Masse derer, die sich Christen nannten, war keine persönliche Beziehung zu Gott vorhanden. So bekam der menschliche Eigenwille die Oberhand, das Wort Gottes wurde ungeistlich ausgelegt und mit menschlichen Ideen vermischt. Es entstand eine Vorherrschaft der Männer und eine Vernachlässigung der Frauen, die wohl «christlich» begründet wurden, aber im Wort Gottes keine Grundlage finden. Die Gegenreaktionen blieben nicht aus. Sie sind aber genauso unbiblisch.
Die Emanzipation der Frau ist heute beinahe total, und man geht noch weiter: Immer mehr werden sogar die Rollen vertauscht. Unabhängigkeit und Dominierung der Frau drücken sich in Haartracht und Kleidung aus. Und der Mann gibt seine Stellung als verantwortliches Haupt der Frau und der Familie auf (lange Haare, Verweichlichung). Die Familie und die damit verbundene Verantwortung der Eltern versucht man abzuschaffen. Der Mensch soll nur noch der Gesellschaft gegenüber verantwortlich sein. Die antichristliche Strömung führt auch zu einer Zunahme der Schamlosigkeit und zu einer Abwertung aller Moralbegriffe.
Und allen diesen äusseren Dingen steht der Gläubige ständig gegenüber. Schaut er auf die andern, wird er von diesem Geist viel stärker beeinflusst als von den göttlichen Grundsätzen, weil er diese nur noch spärlich praktiziert sieht. Wir haben wirklich nötig, ständig im Bewusstsein zu leben, dass nur die Bewahrung durch den Herrn, gepaart mit einer guten Kenntnis der Gedanken Gottes, uns unbeschadet durch diese gefahrvolle Welt bringen kann. Für einen gottwohlgefälligen Weg stellt sich also zuerst die Frage:
Was lehrt die Bibel?
Aus 1.Mose 1 und 2 erkennen wir die Ordnung des Schöpfers. Er schuf zwei organisch und seelisch verschiedene Geschöpfe (1,27) und betraute sie mit unterschiedlichen Aufgaben. Adam übertrug er Verantwortung (er sollte den Garten bewahren; 2,15). Eva sollte die Gehilfin Adams sein. Gottes Schöpfungsordnung gilt für alle Zeitepochen, auch für die unsere. Deshalb lesen wir in 1.Korinther 11,3: «Ich will aber, dass ihr wisset, dass der Christus das Haupt jeden Mannes ist, der Frau Haupt aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott.» Das gilt ganz allgemein für die Stellung des Mannes und der Frau. (Für das besondere Verhältnis zwischen Mann und Frau in der Ehe siehe Eph. 5,22-33; Kol. 3,18.19).
Dass die Frau nicht über den Mann herrschen soll, wird durch das, was im Garten Eden vorgefallen ist, noch unterstrichen (1.Tim. 2,11-15). Wir Gläubige der Jetztzeit können uns den Folgen des Sündenfalls, wie sie für diese Erde Gültigkeit haben, keineswegs entziehen.
Praktische Äusserungen
Wie äussert sich nun die göttliche Ordnung im praktischen Leben eines gläubigen Mannes und einer gläubigen Frau, die sich den Anweisungen des Wortes Gottes ganz unterziehen wollen?
Der Mann
Der Mann drückt seine Stellung als Haupt dadurch aus, dass er sein Haupt nicht bedeckt, wenn er betet oder einen prophetischen Dienst ausübt (1.Kor. 11,4.7). Er trägt sein Haar nicht freiwachsend (lang), sondern geschnitten (1.Kor. 11,14; vergl. die Haare der Priester im Tausendjährigen Reich, Hes. 44,20).
Als Ehemann und Familienvater trägt er die Verantwortung für seine Familie vor Gott und Menschen (1.Tim. 3,4.12). Wissen wir Väter, was bei uns zu Hause vorgeht, wo sich unsere Kinder aufhalten, welche Probleme sie drücken, was für Fragen sie auf dem Herzen haben? Um seiner Stellung als Haupt gerecht zu werden, muss der gläubige Vater auch «Priester» in seinem Haus sein, d.h. mit seiner Familie zusammen beten und die Bibel lesen. Er sollte in der Lage sein, die übrigen Familienglieder belehren zu können (1.Tim. 2,8; 1.Kor. 14,35). Nie darf er aber vergessen, dass er selbst dem Herrn unterworfen ist. Sehen unsere Frauen und Kinder etwas von dieser Unterwürfigkeit bei uns Männern?
In der örtlichen Versammlung sind es die Brüder, die jeden öffentlichen Dienst tun, angefangen beim Vorschlagen eines Liedes, dem Lesen einer Bibelstelle, dem Beten, bis zur Ausübung der vom Herrn einzelnen geschenkten Gabe in der Verkündigung des Wortes (1.Kor. 14,26). Brüder, deren Leben vor dem Herrn in Ordnung ist, die sich aber nie vom Geist gebrauchen lassen, sondern jahrelang in den Zusammenkünften stumm dasitzen, sollten sich prüfen, ob sie nicht ihre Stellung als Männer verleugnen und den Platz der Schwestern einnehmen. Das wäre eine ernste Missachtung der göttlichen Grundsätze!
Die Frau
Die Ehefrau und Mutter, die ihre Stellung nach Gottes Gedanken einnimmt, anerkennt ihren Mann als den Verantwortlichen in der Familie (Eph. 5,22.Kol. 3,18; 1.Petr. 3,1). Sie übt ihre Pflichten in dem Wirkungskreis aus, den Gott ihr, entsprechend ihrer Art und Veranlagung, zugedacht hat: Haushaltung führen, Kinder auferziehen, Gastfreundschaft üben, Bedrängten Hilfe leisten usw. (1.Tim. 5,9.10; Tit. 2,4.5).
In den Zusammenkünften der örtlichen Versammlung schweigen die Frauen, d.h. sie treten nicht einzeln hervor (1.Kor. 14,34). Schweigen umfasst nicht nur das Lehren nach 1.Timotheus 2,12, sondern auch das Beten. Wenn eine gläubige Frau aber einen Dienst unter Frauen oder Kindern tut und dabei laut betet oder weissagt, d.h. eine göttliche Botschaft zur Auferbauung, Ermahnung oder Tröstung anderer weitergibt, bedeckt sie ihr Haupt (1.Kor. 11,5). Damit deutet sie an, dass sie nicht die Stellung des Hauptes einnimmt, obwohl die Ausübung dieses Dienstes danach aussieht, sondern dass sie sich unter das von Gott gegebene Haupt stellt (1.Kor. 11,10). Möchte jede Sonntagsschullehrerin darüber nachdenken und nicht leichtfertig ohne Kopfbedeckung vor ihre Klasse treten.
Warum bedecken sich aber die Schwestern bei den Zusammenkünften der Gläubigen? Wenn wir zusammenkommen, weilen wir in der Gegenwart des Herrn, wo wir seine Ordnung anerkennen. Die Schwestern drücken mit ihrer Kopfbedeckung aus, dass sie ihren Platz der Unterwürfigkeit einnehmen und schweigen, dass sie die Ausübung des öffentlichen Dienstes, ausschliesslich durch die Brüder, anerkennen, wobei diese selbst dem Herrn unterworfen sind. Befremdend ist die Handlungsweise der Schwestern, die ihr Haupt nur solange bedecken, als ein Bruder öffentlich betet. Es gibt keine Stelle in Gottes Wort, die besagt, die Frau solle sich erst oder nur bedecken, wenn ein Bruder betet. Möchten wir doch für die Richtigkeit einer jeden unserer Handlungen vom Wort her überzeugt sein!
Die Stellung der Frau äussert sich auch in ihren Haaren. Im Unterschied zur Kopfbedeckung sind die Haare ein natürliches und beständiges Zeichen ihrer Stellung. Die langen Haare sind eine Ehre oder Herrlichkeit für jede Frau, eigentlich ein Teil ihrer äusseren Schönheit und ein Ausdruck ihrer inneren Herrlichkeit (1.Kor. 11,15). Wenn eine Frau ihre Haare schneidet, ist dies eine Unehre, eine Schande für sie (1.Kor. 11,6). Auch andere Stellen lassen erkennen, dass Gottes Wort unter Frauenhaar langes Haar versteht. (Siehe die Fussnote zu Jeremia 7,29. Die Haare der Maria von Bethanien mussten lang gewesen sein, damit sie die Füsse des Herrn damit trocknen konnte; Joh. 12,3).
Was ist nun die innere oder moralische Herrlichkeit einer Frau? Die Antwort finden wir in 1.Petrus 3,3-6: ihr sanfter und stiller Geist, der sich durch einen Geist der Unterwürfigkeit vor allem gegenüber ihrem eigenen Mann ausdrückt. Ihre langen Haare sind ein äusseres Zeichen dieses Geistes. Eine Frau, die ihre Haare schneidet, demonstriert damit einen Geist der Unabhängigkeit, auch wenn sie vielleicht nur aus Bequemlichkeitsgründen kurze Haare tragen will.
Die langen Haare sind der Frau auch anstatt eines Schleiers gegeben (1.Kor. 11,15). Sie bedeuten also das gleiche wie der Schleier - Hingabe, Weihung, Absonderung (1.Mose 24,65). Das lange Haar redet von ihrer Hingabe an ihren Ehemann. Drückt sich diese Hingabe im Blick auf die Menschen im Allgemeinen nicht auch bei vielen Berufen aus, die bis vor kurzem ausschliesslich Frauenberufe waren (Pflege- und Fürsorgeberufe)?
Eine gläubige Frau, die ihre Haare schneidet, kann wohl noch unterwürfig und nur für ihren Mann da sein, aber das äussere Zeichen davon hat sie weggeschnitten. Sie gleicht dabei einem Christen, der den Tod des Herrn verkündigen will, aber ohne das äussere Zeichen davon - ohne am Abendmahl teilzunehmen; oder einem Gläubigen, der dem Herrn nachfolgen will, ohne getauft zu werden.
Wie lang muss langes Haar sein? Das lange Haar redet nicht nur in 1.Korinther 11 von Weihe (Schleier). Wenn ein Mensch im Alten Testament sich Gott weihen wollte, musste er sein Haupthaar frei wachsen lassen (4.Mose 6.5). Es war ein äusseres Zeichen seiner Weihe. Wenn in 1.Korinther 11,15 von langem Haar in Verbindung mit der Bedeutung eines Schleiers (Weihe) gesprochen wird, kann lang dann etwas anderes bedeuten als frei wachsend? Bestimmt nicht!
Die Stellung der Frau drückt sich praktisch auch in ihrer Kleidung aus. Verschiedene Stellen des Neuen Testamentes zeigen, woran eine gläubige Frau denken sollte, wenn sie sich fragt: Was soll ich anziehen? (1.Tim. 2,9.10; 1.Petr. 3,3.4).
- Das Äussere der gottesfürchtigen Frau soll bescheiden, d.h. nicht auffallend sein. Altmodisch kann dabei genau so auffallend sein, wie der letzte Modeschrei!
- Ihre Kleidung soll auch nicht schamlos sein. Viele Dinge in der Mode sind nicht nur auffallend, sondern erregen beim andern Geschlecht die Lust des Fleisches. Eine gottesfürchtige Schwester aber wird sich mit «Schamhaftigkeit und Sittsamkeit schmücken».
- Zudem will Gott nicht, dass wir durch unsere Kleidung die Vermischung der Geschlechter fördern. Möchte jede Schwester auch durch ihre Kleidung den Wunsch zum Ausdruck bringen, dass sie von ganzem Herzen Frau sein will.
Zum Schluss wollen wir noch auf die Frage eingehen:
Welche Anwendung findet 5.Mose 22,5 auf den Christen heute? wo es heisst:
«Es soll nicht Mannszeug auf einer Frau sein, und ein Mann soll nicht das Gewand einer Frau anziehen; denn wer irgend solches tut, ist ein Gräuel für Jehova, deinen Gott.»
5.Mose 22 ist ein Abschnitt aus dem Gesetz und kann daher nicht als gesetzliche Verordnung dem Christen auferlegt werden. «Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf dass ich Gott lebe», sagt der Apostel Paulus in Galater 2,19. Gottes Sohn wurde unter Gesetz geboren und stand somit als Mensch unter allen seinen Geboten. Er stellte sich darunter, um die, welche unter Gesetz waren, durch seinen Tod loszukaufen (Gal. 4,5), und damit wir, als Errettete aus den Nationen, die «ohne Gesetz» sind, nie darunter gestellt würden. Aber der Herr Jesus ist für alle Erlösten das vollkommene Beispiel der Unterwerfung unter das Wort Gottes, und darin sollen wir Ihn nachahmen.
Wenn das Gesetz keine buchstäbliche Bedeutung für uns hat, so haben aber seine Gebote, wie überhaupt das ganze Alte Testament, eine grosse moralische Bedeutung für uns. Wir finden darin Gedanken und Grundsätze Gottes, die für alle Zeitalter ihre volle Gültigkeit haben.
5.Mose 22,5 sagt uns deutlich, dass jede Vermischung der Geschlechter Gott ein Greuel ist. Kleider reden geistlicherweise von unserer Haltung und unserem Wandel im praktischen Leben. Dazu einige Beispiele: Eine Frau, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht und den Haushalt und die Kinder ihrem Mann überlässt, trägt «Mannszeug». Das gleiche gilt für eine Frau, die in der Öffentlichkeit laut betet oder lehrt. Ein Mann, der das Tischgebet nicht selber spricht, sondern es seiner Frau oder den Kindern überlässt, trägt «das Gewand einer Frau». «Kleider machen Leute», sagt ein weltliches Sprichwort. Unsere Erscheinung (Haartracht, Kleidung, Verhalten) bringt zum Ausdruck, ob wir der Vermischung der Geschlechter keinerlei Vorschub leisten, sondern wahrhaft Frauen und wahrhaft Männer sein wollen.
Unser Vers aus 5.Mose 22 weist noch auf eine weitere Seite hin. Gräuel steht im 5. Buch Mose meistens in Verbindung mit heidnischem Götzendienst (7,25.26; 12,31; 13,14; 17,1.4; 18,9.12; 20,18; 23,18; 24,4; 25,16; 27,15; 32,16). Und im Neuen Testament wird Götzendienst oft mit Hurerei zusammen genannt und verurteilt (Apg. 15,20; 21,25; Eph. 5,5; Kol. 3,5). - In der Welt, in der die göttliche Ordnung immer mehr missachtet wird, nehmen auch die sexuellen Verirrungen (Transvestismus, Homosexualität usw.) zu. Das, was bei den Heiden in Verbindung mit ihrem Götzendienst stand, nimmt in unserer antichristlichen Welt wieder in dem Mass überhand, wie Gott verworfen wird. Aber was für Gott damals ein Gräuel war - die Verwischung der Unterschiede, die der Schöpfer geschaffen hat - ist es heute noch genauso! Möchten wir diese Dinge mit dem gleichen Ernst verurteilen, wie Gott es tut!
«Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist» Röm. 12,2).
«... indem ihr den Willen Gottes von Herzen tut» (Eph. 6,6).
«Die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit» (1.Joh. 2,17).